Archive for the 'Mikrobiologie' Kategorie

Jul 30 2010

Kampf dem Schimmel

Schimmelpilz wird stark von der Gebäudeumgebung beeinflusst

Ob ein Gebäude von gesundheitsschädlichen oder harmlosen Schimmelpilz-Arten befallen wird, ist vor allem vom Standort abhängig. Die Nutzungsart und Bauweise des Gebäudes hat hingegen kaum einen Einfluss, hat ein internationales Forscherteam in einer groß angelegten Studie festgestellt, in der die Wissenschaftler Hausstaub aus Gebäuden in sechs Kontinenten analysierten.


Mehr dazu …

Comments Off

Jun 29 2010

“Coole Bakterien”

Biochemiker erhöhen Hitzeresistenz beim Bakterium Escherichia coli

Mit der Produktion von Hitzeschutzproteinen passen sich Bakterien an höhere Temperaturen an. Allerdings kostet der Schutz Kraft: Die Mikroorganismen wachsen dadurch langsamer. Das hat ein Forscherteam der Technischen Universität München (TUM) festgestellt, als es durch Züchtung das Bakterium Escherichia coli an ein Überleben bei Temperaturen von über 48,5 Grad Celsius gewöhnte – 11,5 Grad mehr als die übliche Wohlfühltemperatur. Die Mikroben produzieren bei Hitze das Protein GroE. Diese wiederum stabilisiert andere Proteine, die bei hohen Temperaturen ihre Form verlieren.

Mehr dazu …

Comments Off

Jan 18 2010

Wasserfilter lohnen sich für Gourmets, tragen aber nicht zur Verbesserung der Wasserqualität bei

Kokain, Hormone, Antibiotika, Schwermetalle und Pflanzenschutzmittel – immer wieder liest man in der Zeitung von unliebsamen Rückständen in Flüssen und sogar im Grundwasser. Da stellt sich so mancher Verbraucher die Frage, ob aus dem Wasserhahn tatsächlich noch unbelastetes Trinkwasser kommt. Diese Unsicherheit beschert einer Branche einen deutlichen Aufschwung: den Herstellern von Wasserfiltern. Aktivkohlefilter, Umkehrosmoseanlagen, Ionenaustauscher und viele mehr stehen zur Auswahl. Aber sind sie auch sinnvoll? Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn hat darauf eine klare Antwort: „Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind Wasserfilter nicht notwendig, sondern Geldmacherei.“

Mehr zu diesem Thema …

3 responses so far

Nov 26 2009

Unappetitliche Mängel bei Schankanlagen

Mikrobiologische Mängel: zwölf untersuchte Anlagen beanstandet

Wien – Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) angeordneten Schwerpunktaktion wurde von Februar bis April 2009 der Hygienestatus von Schankanlagen in Gasthausbrauereien in drei Bundesländern (Oberösterreich, Tirol und Salzburg) durchgeführt. Insgesamt wurden 25 Proben gezogen und von der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, bewertet. Zwölf der 25 Proben wurden wegen mikrobiologischer Mängel beanstandet.


Mehr zum Thema …

3 responses so far

Sep 07 2009

Zertifizierter antibakterieller medizinischer Honig…

… Bienen produzieren unter GMP-Bedingungen …?

Mehr dazu …

No responses yet

Jul 02 2009

Was Biofilme entzaubert

Eisenoxid-Nanopartikel wirken auch gegen die hartnäckigen Bakterienkonglomerate.

US-Forscher wollen hartnäckigen Infektionen auf Kathetern und Gelenkprothesen mit winzigen Teilchen aus oxidiertem Eisen zu Leibe rücken: Im Gegensatz zu vielen Medikamenten sind die nur wenige Millionstel Millimeter großen Eisenoxidpartikel nämlich in der Lage, die gefürchteten Biofilme anzugreifen und die Keime darin abzutöten, konnten die Wissenschaftler in ersten Laborversuchen zeigen …

Mehr dazu …

No responses yet

Jun 04 2009

Ein Zoo von Untermietern

Forscher finden mehr Bakterien auf der menschlichen Haut als erwartet.

Auf der menschlichen Haut tummeln sich mehr Bakterien als bisher angenommen: Forscher haben mit Genanalysen bei gesunden Menschen Bakterien aus mehr als 200 Gattungen gefunden. Mit durchschnittlich 44 Bakterienarten entdeckten die Wissenschaftler die größte Vielfalt auf dem Unterarm, hinter dem Ohr lebten die wenigsten – im Schnitt 14. Die Ergebnisse sollen helfen, den Einfluss von Bakterien auf Hautkrankheiten wie Ekzeme und Akne zu verstehen, berichten Elizabeth Grice vom National Human Genome Research Institute in Bethesda und ihre Kollegen.

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/303993.html

Quelle:
© wissenschaft.de, Konradin Relations GmbH 2006
Elizabeth Grice (National Human Genome Research Institute, Bethesda) et al.: Science, Bd. 324, S. 1190, doi: 10.1126/science.1171700

ddp/wissenschaft.de – Bele Boeddinghaus

No responses yet