Archive for the 'Allgemein' Kategorie

Jan 24 2011

Grün für Silber

Studie belegt: Antimikrobielle Kleidung hat keine unerwünschten Nebenwirkungen.

Textilien aus Fasern mit bakterienabtötenden Eigenschaften sind nicht schädlich für die Haut: Sie beeinflussen die natürliche Hautflora selbst bei dauerhaftem Tragen nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Feldstudie der Hohenstein Institute, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie finanziert wurde. Auch Veränderungen des Haut-Mikroklimas durch T-Shirts aus den antimikrobiellen Fasern, die mit Silberionen bestückt sind, konnten die Forscher bei ihren Probanden nicht feststellen. Gegenüber Bakterien, die mit dem Schweiß in die Textilien gelangen, wirkt das Silber der Fasern dagegen schon – es verhindert so Schweißgeruch und die Besiedlung mit Krankheitserregern. Fazit der Forscher: Die antibakteriellen Textilien scheinen gesundheitlich unbedenklich.

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Mai 06 2010

Gefährlicher Hefepilz

Aus Oregon breitet sich ein krankheitserregender Mikroorganismus aus

Im Nordwesten der USA breitet sich ein für den Menschen hochgefährlicher Hefepilz über die Luft aus. US-Wissenschaftler haben ihn als neue Variante des Pilzes Cryptococcus gattii identifiziert, der seit 1999 an der Pazifikküste von Kanada und Oregon vor allem immunschwache Patienten über die Atemwege in Todesgefahr bringt. Die nun gefundene Variante ist jedoch aggressiver und greift auch gesunde Menschen an. Die Mediziner sprechen vorsichtig von “mehreren” Toten. Außerdem beginnt der Pilz, in das bevölkerungsreiche Kalifornien und andere angrenzende Gebiete einzuwandern.

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Mrz 01 2010

Appendizitis eine Virusinfektion?

Dallas – Die Diagnosen der nicht perforierenden Appendizitis steigen seit 1995 wieder an, während sie zuvor allmählich zurückgegangen waren. Eine nahezu parallele Entwicklung bei der Influenza veranlasst einen Chirurgen in den Archives of Surgery (2010; 145: 63-71) über eine virale Genese der Erkrankung nachzudenken.

Die Ursache der Appendizitis, die häufigste Indikation für einen bauchchirurgischen Eingriff, liegt völlig im Dunkeln. Gegen die Vermutung, dass eine Obstruktion, etwa durch Kot, der Auslöser ist, spricht, dass der intraluminale Druck im Appendix bei fortgeschrittener Entzündung steigt und so gut wie nie Kotsteine oder andere Konkremente gefunden werden.

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Okt 12 2009

Unbekannte Körper-Invasoren

Auswirkungen auf Gesundheit unbekannt – Bessere Risikoabschätzung und Deklarierung gefordert

Salzburg – Fensterscheiben, die sich selbst reinigen, gesündere oder besser schmeckende Lebensmittel, gezielter wirkende Medikamente: Der Einsatz von Nanotechnologie verheißt in vielen Bereichen wahre Wunderdinge. Doch wie steht es mit den Risiken von Nanopartikeln in Konsumgütern? Mit dieser Frage setzten sich Experten bei einer von der Arbeiterkammer Salzburg organisierten Tagung auseinander.

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Sep 18 2009

Dusche als Brutstätte für Bakterien

Gefährliche Mykobakterien in Duschköpfen – Keime sind resistent gegen Chlor
Washington – Bakterien lieben Duschköpfe. In der warmen, dunklen und feuchten Umgebung im Inneren der Brausen können sich sogenannte Biofilme bilden, in denen sich Bakterien konzentrieren, berichten Wissenschafter in den “Proceedings” der amerikanischen Akademie der Wissenschaften vom Montag.

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Jul 02 2009

Hohe Qualitätsanforderungen an Bauteile

Maschinen produzieren im Reinraum

Kein Staub darf rein, kein Keim darf raus: Ob in der Halbleiterfabrik oder im Gentechniklabor – in Reinräumen verhindern ausgefeilte Lüftungs- und Filtertechniken jede Produktions- wie Umweltgefahr, die durch Partikel entstehen könnte. Doch reine Räume dienen längst nicht mehr nur der Chipherstellung oder Biotech-Forschung, inzwischen werden dort selbst Kunststoffteile fürs Auto oder Bauteile für medizinische Geräte hergestellt.

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Mai 25 2009

Helle Köpfe

Um Solarstrom konkurrenzfähiger zu machen, muss er billiger und
effektiver werden. In Freiburg gehen Forscher deshalb auf Rekordjagd.
Ein Besuch im Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme.

Das Produkt, mit dem alles angefangen hat, steht noch heute auf dem
Schreibtisch des Institutsgründers. Ein durchsichtiges, oranges
Plexiglasschild, in der Mitte matt leuchtend, während die Kanten fast
schon gleißend hell strahlen, noch stärker als der leuchtende
Schriftzug in der Mitte: "Professor Adolf Goetzberger". Als
Fluoreszenzkollektor, kurz Fluko, stellt der für sein Lebenswerk diese
Woche vom Europäischen Patentamt ausgezeichnete "europäische Erfinder des Jahres 2009" seine Erfindung vor.

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http://www.badische-zeitung.de/bildung-wissen-1/helle-koepfe

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