Jan 18 2010

Wasserfilter lohnen sich für Gourmets, tragen aber nicht zur Verbesserung der Wasserqualität bei

Kokain, Hormone, Antibiotika, Schwermetalle und Pflanzenschutzmittel – immer wieder liest man in der Zeitung von unliebsamen Rückständen in Flüssen und sogar im Grundwasser. Da stellt sich so mancher Verbraucher die Frage, ob aus dem Wasserhahn tatsächlich noch unbelastetes Trinkwasser kommt. Diese Unsicherheit beschert einer Branche einen deutlichen Aufschwung: den Herstellern von Wasserfiltern. Aktivkohlefilter, Umkehrosmoseanlagen, Ionenaustauscher und viele mehr stehen zur Auswahl. Aber sind sie auch sinnvoll? Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn hat darauf eine klare Antwort: „Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind Wasserfilter nicht notwendig, sondern Geldmacherei.“

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