Jul 15 2010

Stoff-Einkaufstaschen sind Brutplatz für Keime

Konsumenten vergessen oft aufs Waschen der Taschen

Tucson/Wien (pte/05.07.2010/13:40) – Eine beträchtliche Anzahl von Bakterien und Keimen tummelt sich häufig in den wiederverwendbaren Einkaufstaschen. Das haben Forscher der University of Arizona in Tucson http://www.arizona.edu und der Loma Linda University in Kalifornien ermittelt. Offensichtlich sind die Konsumenten zu wenig darüber informiert, dass Einkaufstaschen regelmäßig gewaschen werden sollen, so das Resümee der Wissenschaftler.

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Jul 05 2010

High Noon in der Nase

Streit unter Mikroben löst beim Menschen gefährliche Infektionen aus.

Bekämpfen Bakterien im Menschen einander, erleidet der Wirt meist Kollateralschäden. Ein US-Forscherteam hat in einer Studie festgestellt, warum zunächst harmlose Bakterien zu einer lebensgefährlichen Bedrohung werden: Die Mikroben stehen in einem ständigen Konkurrenzkampf um die besten Standorte zur Besiedelung des Menschen. Einige haben dabei besondere Waffen entwickelt, die unangenehme Nebenwirkungen haben. So kann etwa der Wettstreit zwischen zwei Bewohnern der Nasenschleimhaut auch schwerwiegende Infektionen beim Menschen auslösen wie eine Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung. Bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten müsse deshalb künftig auch die Interaktion der Mikroben berücksichtigt werden.

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Jun 29 2010

“Coole Bakterien”

Biochemiker erhöhen Hitzeresistenz beim Bakterium Escherichia coli

Mit der Produktion von Hitzeschutzproteinen passen sich Bakterien an höhere Temperaturen an. Allerdings kostet der Schutz Kraft: Die Mikroorganismen wachsen dadurch langsamer. Das hat ein Forscherteam der Technischen Universität München (TUM) festgestellt, als es durch Züchtung das Bakterium Escherichia coli an ein Überleben bei Temperaturen von über 48,5 Grad Celsius gewöhnte – 11,5 Grad mehr als die übliche Wohlfühltemperatur. Die Mikroben produzieren bei Hitze das Protein GroE. Diese wiederum stabilisiert andere Proteine, die bei hohen Temperaturen ihre Form verlieren.

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Jun 17 2010

Lieber blutig als durchgebraten

Scharf Angebratenes begünstigt Blasentumorbildung

Wer große Mengen lange und scharf angebratenes Fleisch vertilgt, riskiert einen Blasentumor. Diesen Zusammenhang haben US-Wissenschaftler herausgefunden, die Daten von über 1700 Patienten über zwölf Jahre ausgewertet haben. Bei der Untersuchungsgruppe mit dem höchsten Konsum roter Fleischsorten lag das Risiko einer Blasenkrebserkrankung um die Hälfte über dem der Gruppe, die weniger rotes Fleisch verspeiste. Auslöser sind die sogenannten heterozyklischen aromatischen Amine, die sich ab einer Temperatur von 220 Grad verstärkt bei der Zubereitung von Muskelfleisch bilden. Beim Kochen und Dünsten oder dem Garen in der Mikrowelle entsteht die unerwünschte Substanz nicht.

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Jun 07 2010

Gene von 178 Mikroben des Menschen entschlüsselt

Published by Reinraum-und-Reinraumtechnik under Medizin and tagged: , , , ,

Referenzbibliothek als Grundlage für weitere Forschungen geschaffen

Houston/Rockville (pte/21.05.2010/10:00) – Die gesamte DNA-Sequenz von 178 Mikroben, die in oder auf dem menschlichen Körper leben, ist von einem amerikanischen Wissenschaftlerteam entschlüsselt worden. Untersucht werden soll nun, wie die große Menge an Keimen, die Haut, Mund, Magen und Brustkorb bevölkern, Krankheiten verursachen können. Das Konsortium plant das Genom von 900 Bakterien und Viren zu analysieren. Die ersten in Science http://www.sciencemag.org veröffentlichten Forschungsergebnisse werden in Zukunft als Referenzbibliothek dienen, um neu entschlüsselte Sequenzen in einen Kontext zu stellen.

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Mai 31 2010

Duell der Bakterien

Gutartige Mikroorganismen schützen vor Krankheitserregern

Gutartige Bakterien bilden eine Verteidigungslinie gegen gefährliche Krankheitserreger und senken somit das Risiko für Lungenentzündungen oder Blutvergiftungen. Der Feind ist in diesem Fall Staphylococcus aureus, ein auf der Haut und den Schleimhäuten vorkommendes Bakterium, das lebensbedrohliche Infektionen hervorrufen kann. Nun hat ein Forscherteam …

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Mai 17 2010

Bauernhof bewahrt vor Überempfindlichkeit

Gute Mikroben in der Landluft: Bioaerosole können vor Allergien schützen

Es ist eines der größten Rätsel der Immunologie: In den Industrieländern leiden 20- bis 60-mal so viele Menschen an Allergien wie in den Entwicklungsländern. Es ist ein Fluch des Fortschritts, wie sich eindrücklich in einer neuen Untersuchung aus der Mongolei gezeigt hat: In den Dörfern haben neun bis dreizehn Prozent der Bewohner eine Allergie, in den Städten sind es schon 12 bis 25 Prozent und in der Millionenstadt Ulan Bator 18 bis 31 Prozent. Mit der Verstädterung steigt offensichtlich die Gefahr, dass das Immunsystem fehlgeleitet wird.

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Mai 06 2010

Gefährlicher Hefepilz

Aus Oregon breitet sich ein krankheitserregender Mikroorganismus aus

Im Nordwesten der USA breitet sich ein für den Menschen hochgefährlicher Hefepilz über die Luft aus. US-Wissenschaftler haben ihn als neue Variante des Pilzes Cryptococcus gattii identifiziert, der seit 1999 an der Pazifikküste von Kanada und Oregon vor allem immunschwache Patienten über die Atemwege in Todesgefahr bringt. Die nun gefundene Variante ist jedoch aggressiver und greift auch gesunde Menschen an. Die Mediziner sprechen vorsichtig von “mehreren” Toten. Außerdem beginnt der Pilz, in das bevölkerungsreiche Kalifornien und andere angrenzende Gebiete einzuwandern.

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Mrz 29 2010

„Kompetenzteam Händehygiene“ in Freiburg gegründet

Freiburg – Das Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg hat ein „Kompetenzteams Händehygiene“ etabliert. Die Wissenschaftler führen in den kommenden zwei Jahren systematische, praxisnahe Studien zur Verträglichkeit von Händehygienepräparaten durch.

„Es gibt bisher wenig wissenschaftlich hochwertige Studien zur Verträglichkeit von Händehygieneprodukten. Dies möchten wir ändern“, sagt Institutsdirektor Volker Mersch-Sundermann. Dadurch will das Kompetenzteam die Händehygiene in Krankenhäusern und Praxen weiter verbessern.

Dazu gehört auch, optimal verträgliche Präparate zu entwickeln. Hier sieht Teamleiter Markus Dettenkofer noch erhebliches Verbesserungspotenzial: „Nach der Einführung von farbstoff- und parfümfreien Händedesinfektionsmitteln müssen nun weitere Optimierungen erreicht werden“, sagt der Sektionsleiter Krankenhaushygiene.

Neben den Forschungsarbeiten berät das Kompetenzteam innerhalb des Universitätsklinikums Freiburg wie auch extern zu Fragen der angewandten Händehygiene. © hil/aerzteblatt.de

Quelle: www.aerzteblatt.de

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Mrz 22 2010

MRSA: Weniger Infektionen durch antiseptische Waschtücher

Seattle – Die tägliche Ganz­kör­per­wä­sche der Patienten mit chlorhexidin-haltigen Tüchern hat an einem US-amerikanischen Traumazentrum die Rate der nosokomialen Infektionen deutlich gesenkt, wie die Mediziner in den Archives of Surgery (2010; 145: 240-246) berichten.

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